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Das Aqua-Globe Fischbestands-Barometer E-Mail
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Geschrieben von: Manfred Siedler / Aqua-Globe Magazine   
Montag, den 09. April 2007 um 14:14 Uhr


Screenshot FischbestandsbarometerDas Aqua-Globe-Fischbestandbarometer
zeigt Ihnen auf einen Blick,
welchen Fisch Sie bedenkenlos kaufen können
und welchen Sie zum Schutz der Fischbestände
besser nicht kaufen sollten!

Zum Fisch-Barometer

 

 


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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. Dezember 2009 um 12:33 Uhr
 
Angriff auf die Tiefsee E-Mail
(1 vote, average: 5.00 out of 5)
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Geschrieben von: Manfred Siedler   
Sonntag, den 07. Februar 2010 um 11:04 Uhr
"Angriff auf die Tiefsee" dieser Titel hört sich sehr nach einem Science Fiction-Film oder einem Roman an.
Das allerdings ist es nicht, was Premium-User in diesem 11-setiten Artikel über die Tiefsee zu lesen bekommen.

Es geht dabei vielmehr um den "menschlichen Angriff" auf die Tiefsee. Jahrmillionen herrschte dort unten in 3000m, 4000m 6000m Tiefe und noch tiefer, nur die Natur und das Leben konnte sich in aller Ruhe entwickeln. Nun aber hat der Mensch die technischen Möglichkeiten, auch dorthin hinabzusteigen.

Die ersten Besuche von Wissenschaftlern zeigten, dass der Meeresgrund reich gesegnet ist mit Bodenschätzen und das rief natürlich umgehend Industrie und Politik auf den Plan, die sofort Milliardengewinne witterten. Inzwischen ist das "Aufrüsten" der Industrie in vollem Gange und die ersten Konzerne haben bereits mit der rücksichtslosen Plünderung begonnen, ohne das die Öffentlichkeit viel darüber erfahren hat.

Welche Gefahren sich aus dem rigorosen Abbau der Bodenschätze für das Leben in der Tiefsee, aber auch für uns Menschen auf dem Land ergeben, lesen Premium-User in diesem Artikel......

 

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Februar 2010 um 14:45 Uhr
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Israelischer Experte warnte in öffentlicher Vorlesung vor den Folgen der Ozeanversauerung E-Mail
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Geschrieben von: IFM-GEOMAR / Aqua-Globe Magazine   
Montag, den 08. Februar 2010 um 09:07 Uhr

Die zunehmende Versauerung und Erwärmung der Ozeane bedroht weltweit die Korallenriffe in ihrer Existenz (Grafik: © 2009 M. Siedler – Aqua-Globe Magazine)Das Schicksal der Korallenriffe – über dieses Thema hielt Prof. Dr. Jonathan Erez am 4. Februar eine öffentliche Vorlesung in der Kunsthalle zu Kiel. Eindringlich mahnte der israelische Experte für Ozeanversauerung vor den Folgen der zunehmenden Versauerung und Erwärmung der Weltmeere, die die tropischen Korallenriffe in ihrer Existenz bedrohen. Schon in 50 Jahren so Prof. Erez, könnten die meisten Riffe verschwunden oder zumindest stark geschädigt sein. Im Rahmen der Vorlesung wurde Prof. Erez für seine langjährigen Verdienste auf dem Gebiet der Marinen Biomineralisation geehrt. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Anton Eishauer vom IFM-GEOMAR. Der Vortrag war Teil eines fünftägigen Gastaufenthaltes von Professor Erez am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR). Es ist die erste von insgesamt fünf „Exzellenz-Gastprofessuren“ am Institut, die von der Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung finanziert werden.


Seit Jahren messen Wissenschaftler eine beunruhigende Veränderung in den Ozeanen......

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Bremerhaven will die Klimastadt Deutschlands werden E-Mail
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Geschrieben von: Magistrat der Stadt Bremerhaven   
Montag, den 08. Februar 2010 um 08:35 Uhr

Bremenrhaven im Sonnenuntergang (Foto: M. Siedler - Aqua-Globe Magazine)Wer an Bremerhaven denkt, soll bald die "Klimastadt Bremerhaven" im Sinn haben. Wenn es nach den Machern der gleichnamigen Konzeptstudie geht, bekommt die Seestadt ein neues Markenzeichen als Zentrum der Klimakompetenz. Mit den "Leuchttürmen" Alfred-Wegener-Institut (AWI), Klimahaus 8º Ost und Windenergie ist Bremerhaven, wie die Studie feststellt, schon jetzt auf einem guten Weg. Künftig solle der Klimaschutz die ganze Stadt durchdringen und vielleicht sogar eines Tages an der Stadtgrenze sichtbar werden. Denn auf dem Ortseingangsschild, so der Vorschlag der Autoren, könne der Zusatz "Klimastadt" schwarz auf gelb die Alleinstellung Bremerhavens bei diesem Zukunftsthema signalisieren - nach dem Vorbild der "Lutherstadt Wittenberg".
Im Auftrag des Magistrats hatte eine Projektgruppe das Konzept unter Federführung des AWI ausgearbeitet. Das umfangreiche Papier - samt Anhang mehr als 140 Seiten dick - lotet die Chancen Bremerhavens als Klimazentrum aus und präsentiert Vorschläge für eine „glaubhafte Positionierung als Klimastadt".

Dass die Voraussetzungen für eine Klimastadt Bremerhaven günstig sind, steht für die Autoren außer Frage. Denn die Seestadt weise schon jetzt eine einzigartige......

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Staaten versagen endgültig beim Meeresschutz E-Mail
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Geschrieben von: Spiegel online   
Freitag, den 05. Februar 2010 um 06:41 Uhr
Die Meere und Ozeane verkommen immer mehr zu Müllhalden! (Foto: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

Tausende Tonnen Abfälle treiben in den Weltmeeren, gefährden Mensch und Tier. Jetzt enthüllt ein vertrauliches Dokument der Bundesregierung: Die Bemühungen von Uno und EU zur Bekämpfung der Müllflut sind komplett gescheitert - Experten sind entsetzt.

Die Weltmeere sind riesig, deshalb erscheint die Verklappung von Abfall in Ozeanen vielen Menschen unproblematisch. Doch da vor allem Plastik sich nicht einfach auflöst, schwappen mittlerweile gigantische Mengen Kunststoff in den Meeren. Tiere fressen die Teilchen, viele verenden. Zudem lagern sich an Kunststoffen Gifte ab. Der Verzehr von Meerestieren könnte somit auch für Menschen gefährlich werden, warnen Experten.

Die internationale Staatengemeinschaft betreibt deshalb seit vier Jahrzehnten einen immensen bürokratischen Aufwand, um die Meere vom Abfall zu befreien. Der 1973 beschlossene Uno-Vertrag zum Schutz der Ozeane, das sogenannte Marpol-Übereinkommen, wurde sechsmal verschärft. Die Europäische Union erließ bereits vor neun Jahren eine Richtlinie, die die Entsorgung von Schiffsabfällen in Häfen vorschrieb.

Erreicht haben all die Verordnungen: nichts.
Das belegt ein internes Strategiepapier der Bundesregierung, das.......

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. Februar 2010 um 06:49 Uhr
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Globale Trinkwasserkrise spitzt sich zu E-Mail
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Geschrieben von: pressetext / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 07:34 Uhr

WASSERMANGEL: Statt geringer wird der weltweite Mangel an ausreichendem und sauberem Trinkwasser immer größer (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations. Anlass gab die gestern begonnene Konferenz der UNO-Wasserexperten im kanadischen Hamilton, deren Vorsitz Adeel innehat.

Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. "Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung", so Adeel.

An mehreren Stellen des Planeten spitzt sich derzeit eine Wasserkrise zu. "Am stärksten betroffen.......

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"Museen am Meer" aus der Taufe gehoben E-Mail
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Geschrieben von: Gemeinsame Mitteilung der Stadt Kiel, der Christian-Albrechts Universität und des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR)   
Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 07:08 Uhr

Marine Lebewelt hautnah erleben im Aquarium des IFM-GEOMAR (Foto: S.Paasch, M.Gulyas )Die Landeshauptstadt Kiel, die Kieler Universität sowie das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) unterzeichneten am 2. Februar eine Vereinbarung, die gemeinsame Ausstellungs- und Marketingaktivitäten zum Ziel hat. Die Projektpartner der "Museen am Meer“ bündeln Ressourcen und schaffen eine Museumsmeile an der Kieler Förde. Ziel ist es, das kulturelle Profil Kiels zwischen Tradition und Zukunft in einmaliger Lage besser zu kommunizieren.

Beteiligt sind das Schifffahrtsmuseum, das Stadtmuseum Warleberger Hof, die Stadtgalerie, die Kunsthalle und die Antikensammlung sowie das Zoologische Museum und die Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung. Den Schlusspunkt der Meile setzt das Aquarium des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften.

"Ich freue mich, dass durch das Kooperationsprojekt 'Museen am Meer' die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten auf kulturellem und naturwissenschaftlichem Gebiet gestärkt wird. Das wird den Kultur- und Wissenschaftsstandort Kiel weiter voranbringen,“ so Kiels Kulturdezernent Gert Meyer.

Professor Frank Kempken, Vizepräsident der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, hebt die einmalige Lage der Stadt am Meer und die Vielfalt der....

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Kalter Winter bringt weniger Krabben als sonst E-Mail
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Geschrieben von: Johann Heinrich von Thünen-Institut / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 06:50 Uhr

Aufgrund des kalten Winters gibt es dieses Jahr weniger fangfähige Nordseegarnelen als gewöhnlich (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Weniger große Garnelen als in den Vorjahren, relativ hohe Fangraten vor Ostfriesland, dafür kaum Vorkommen vor Norddänemark – in diesem Winter ist alles anders. Die jetzt zu Ende gegangene Reise des Fischereiforschungschiffs SOLEA hat ein differenziertes Bild der Verteilung der Nordseegarnelen erbracht.

Die insgesamt vierwöchigen Untersuchungen führten das Schiff von Cuxhaven aus über die niederländischen Gewässer in die südliche Nordsee und hinauf zur dänischen Küste. Diese Gebiete beproben die Fischereibiologen des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) seit 1991 alljährlich im Januar in Hinblick auf die winterlichen Verbreitung der Nordsee-Garnelen, umgangssprachlich auch Krabben oder Granat genannt. Garnelen gehören zu den wirtschaftlich wichtigsten Zielarten der Küstenfischerei in der Nordsee.

An insgesamt 121 Stationen ließen die Fischereiforscher ihre Netze zu Wasser und erhielten.....

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Mikroorganismen- die großen Chemiker der Natur E-Mail
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Geschrieben von: Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie   
Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 07:36 Uhr
Mikroorganismen unter dem Mikroskop (Foto: Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie)

Mikroorganismen sind die größten Chemiker auf unserem Planeten, denn sie können (fast) jede thermodynamisch mögliche chemische Reaktion für ihre Lebenserhaltung und ihr Wachstum nutzen. Ihr gemeinsames Wirken ermöglicht die biogeochemischen Stoffkreisläufe. Betrachtet man ihre gesamte Stoffwechselleistung, wird deutlich, dass sie den komplexen globalen Kreislauf der Elemente, und damit die Basis allen Lebens in Schwung halten. Man schätzt, dass ca. 1030 Einzeller und zehnmal mehr Viren dieses globale mikrobielle Netzwerk bilden. Im Vergleich liegt die Zahl von 1023 Sternen im Universum deutlich darunter.
Will man diese biologischen Mechanismen verstehen, muss man die Genome der Organismen analysieren. Mikrobielle Gemeinschaften bestehen jedoch aus einer Vielzahl verschiedener Arten. Ähnlich wie bei einer Volkszählung ist es hilfreich, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen und Summenparameter zu erfassen. Diese Metagenome repräsentieren die Summe aller bakteriellen Genome in einer Probe und mit Hilfe von biomathematischen Methoden wie der Metagenomik kann man Teile oder sogar komplette Einzelgenome rekonstruieren.

 Die Analyse des Metagenoms - sozusagen ein molekularer „Schnappschuss“ der mikrobiellen Gemeinschaften- ist ernüchternd und macht deutlich, dass wir noch „Lichtjahre“ davon entfernt sind......

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 08:04 Uhr
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Ein Oscar für die Delphine? E-Mail
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Geschrieben von: OceanCare, Pro Wildlife und WDCS   
Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 07:03 Uhr
Filmcover "Die Bucht"

Der Dokumentarfilm DIE BUCHT ist für den Oscar nominiert. Wie die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ gestern bekannt gab, wurde der Film über die japanische Delphinjagd in die enge Auswahl für den „Besten Dokumentarfilm“ aufgenommen. Die Tierschutzverbände OceanCare, Pro Wildlife und WDCS – offizielle Partner des Films – hoffen, dass die japanische Regierung dadurch unter Druck gerät und die Treibjagden einstellt. Der spannende Öko-Thriller DIE BUCHT deckt auf, wie die weltweite Delphinindustrie mit den alljährlichen Treibjagden im japanischen Fischerort Taiji verflochten ist. Dieser brutalen Praktik fallen jedes Jahr rund zweitausend Delphine zum Opfer.

Freude und Hoffnung bei Delphinschützern
„Wir gratulieren Regisseur Louie Psihoyos zur Oscar-Nominierung“, sagt Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Er hat den Oscar nicht nur verdient, weil er einen packenden Film gedreht hat – er und sein Team haben der Welt gezeigt, wie skrupellos und grausam die Delphintreibjagd in Japan ist.“ DIE BUCHT legt auch Zeugnis für die Bedeutung von Undercover-Recherchen ab, da die Verursacher von Tierleid, allen voran Regierungen, vielfach versuchen solche Praktiken vor der Öffentlichkeit zu verbergen“, sagt......

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Moore erfolgreich wiedervernässen E-Mail
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Geschrieben von: Forschungsverbund Berlin e.V.   
Dienstag, den 02. Februar 2010 um 07:58 Uhr

Wiedervernässtes und überstautes Moor im Trebeltal  (Foto: D. Zak)Wer bekommt bei dem Begriff Moor nicht eine leichte Gänsehaut, denkt an die trostlose Einöde in englischen Kriminalgeschichten. Doch der Lebensraum Moor ist keineswegs eintönig. Einzigartige Tiere und Pflanzen haben sich optimal an die scheinbar widrigen Lebensbedingungen angepasst. Moore leisten wertvolle Ökosystemdienstleistungen für uns Menschen: Sie regulieren den Wasser- und Kohlenstoffhaushalt. Der Welttag der Feuchtgebiete am 2.2.2010 soll uns daran erinnern, dass dieser wichtige Lebensraum weltweit bedroht ist. Am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin ist die Untersuchung von Feuchtgebieten wie Mooren und Auenlandschaften ein wichtiger Schwerpunkt.

Die Arbeitsgruppe von Dr. Jörg Gelbrecht untersucht beispielsweise, wie einst trockengelegte Moore erfolgreich wiedervernässt werden können. Moore nehmen mit einer Fläche von 4,16 x 106 Quadratkilometern etwa nur drei Prozent des globalen Festlandes ein, speichern aber 20 bis 30 Prozent der gesamten Kohlenstoffvorräte aller Böden, was etwa 40 bis 60 Prozent des CO2-Gehaltes der Atmosphäre entspricht. Der weltweite Erhalt und Schutz der Moore hat damit große Bedeutung in der aktuellen Klimadiskussion.

Die Mehrzahl der Moore befindet sich in der..........

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WWF fordert engagierten Schutz von Auenflächen E-Mail
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Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazine   
Dienstag, den 02. Februar 2010 um 07:16 Uhr

Auen bieten einen einzigartigen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und sind damit ein unglaublich wichtiger Pool der Biodiversität, den es unter allen Umständen zu schützen gilt. (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete am 2. Februar fordert die Umweltschutzorganisation WWF einen engagierten Schutz von Flüssen, Auen, und Mooren in Deutschland und Europa. Süßwasser-Ökosysteme seien wahre „Hotspots“ der Biodiversität und Heimat zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten. In Deutschland gibt es laut Ramsar-Konvention (Internationales Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten) dreiunddreißig dieser Ökosysteme mit weltweiter Bedeutung, wie etwa die Donau- und die Elbeauen, der Ammersee oder die Havelniederungen. „Über dreißig Prozent aller Süßwasserfische und siebzehn Prozent aller Wasservögel gelten als gefährdet oder vom Aussterben bedroht“, warnt Dorothea August vom WWF Deutschland. Mit den Amphibien stehe durch stetig voranschreitende Lebensraumzerstörung und weltweite Seuchen sogar eine gesamte Tiergattung am Abgrund. Von den 6.285 erfassten Fröschen und Lurchen seien bereits 1.900 Arten in der höchsten Bedrohungskategorien der Roten Liste eingestuft. Sie stünden damit kurz vor der Ausrottung.   

Ein Flusssystem von Bedeutung für ganz Europa sei die über 2800 Kilometer lange Donau, die sich......

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Meeresforschung in Öl und Fotografie E-Mail
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Geschrieben von: Manfred Siedler   
Montag, den 01. Februar 2010 um 07:40 Uhr
Quallen in Öl

Einst begleiteten hoch begabte Künstler wie Georg Forster oder Carl Chun meereswissenschaftliche Expeditionen – heute dokumentieren Forscher ihre Fahrten und Funde per Digitalkamera. In der Sonderausstellung „SEE history 2010. Art & Science“ in der Kunsthalle zu Kiel stehen Fotos von Mitarbeitern des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in einer spannenden Wechselbeziehung zu Malerei aus verschiedenen Jahrhunderten.

„Die Ausstellung eröffnet Besuchern der Kunsthalle einen ästhetischen Zugang zu unseren Themen“, erklärt Prof. Dr. Peter Herzig, Direktor des IFM-GEOMAR. „Ein Expeditionsfoto neben einem Werk von Emil Nolde oder von Erich Heckel zu sehen, ist nicht nur eine Ehre für den Fotografen. Es zeigt auch, wie erstaunlich ähnlich Wissenschaftler und Künstler doch auf die Landschaft und das Meer blicken, auch wenn in ihrer Entstehung oft Jahrhunderte dazwischen liegen.“

Als weltweit tätiges Institut hat das IFM-GEOMAR......

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US Navy spielt russisches Roulette mit der Zukunft bedrohter Glattwale E-Mail
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Geschrieben von: WDCS / Aqua-Gobe Magazine   
Freitag, den 29. Januar 2010 um 07:41 Uhr

US Navy bedroht mit Trainingszentrum für Unterwasserkriegsführung die letzten Glattwale (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)Mehr als ein Dutzend Naturschutzorganisationen, darunter die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, Nature Resources Defense Council, die Humane Society US und andere haben im Bundesstaat Georgia in den USA Klage gegen die US Navy eingebracht. Anlass ist die Entscheidung der US Navy eine Basis für das Training von Unterwasserkriegsführung nahe des einzig bekannten Aufzuchtgebietes vom Aussterben bedrohter Nordatlantischer Glattwale zu errichten.

In der Klage stellt die Koalition an Naturschutzverbänden nicht die Notwendigkeit von Trainingsaktivitäten des Militärs in Frage, kritisiert jedoch die sich über sämtlichen Auflagen hinwegsetzende Vorgehensweise des US Militärs, wodurch es zu einer zusätzlichen Gefährdung der weltweit bedrohtesten Bartenwalart kommen könnte. Die US Navy entschied sich, mit der von US Behörden auferlegten Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen erst nach der Errichtung der Trainingsbasis zu beschäftigen und ignorierte sämtliche zur Reduktion der Gefahren für Wale auferlegten Maßnahmen.

„Schon der zusätzliche Verlust eines einzigen Wales im Jahr, zu der ohnehin schon hohen Sterblichkeitsrate, könnte........

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Woher stammt das Cadmium im Ozean? E-Mail
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Geschrieben von: IFM-GEOMAR   
Freitag, den 29. Januar 2010 um 07:01 Uhr

Ein sogenannter Kranzwasserschöpfer mit beschichtetem Gestell an einer mobilen Winde mit Kevlaer-Kabel. Diese eigens für das GEOTRACES-Programm entwickelten Geräte kommen während der Expedition M81/1 zum Einsatz. Foto: Gregory Cutter, Old Dominion University, Norfolk (USA)Sie sind unsichtbar und nur schwer zu messen, doch ohne sie ist kein Leben in den Ozeanen möglich. Die Rede ist von im Wasser gelösten Spurenstoffen wie Cadmium, Kupfer oder Eisen. Die genaue Herkunft und Verteilung dieser Metalle in den Weltmeeren ist vor allem in tieferen Wasserschichten kaum bekannt. Das will das internationale Forschungsprogramm GEOTRACES ändern. Am 4. Februar startet das deutsche Forschungsschiff METEOR unter Fahrtleitung des Kieler Geologen Professor Martin Frank zu einer der ersten Expeditionen des Projekts in den tropischen Atlantik.

Die Zahl ist fast unvorstellbar klein. Nur 300 Billionstelgramm (0,0000000003 g) Cadmium sind durchschnittlich im Oberflächenwasser der Ozeane pro Liter gelöst. Zum Glück, möchte man meinen, denn Cadmium gilt als üblicherweise als giftig. Doch neue Forschungen haben gezeigt, dass vielen Arten des pflanzlichen Planktons Cadmium für ihren Stoffwechsel dringend benötigen. Dieses Plankton wiederum bildet den Anfang der Nahrungskette und bindet bei der Photosynthese große Mengen Kohlendioxid. Neben Cadmium gibt es noch viele andere Spurenstoffe mit ähnlicher Bedeutung: Aluminium, Mangan, Kupfer, Zink oder auch Eisen. Woher sie stammen und wie sie sich in allen Weltmeeren verteilen, ist bisher.....

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Deutsches Forschungsschiff Polarstern erstmalig in Neuseeland E-Mail
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Geschrieben von: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschun   
Freitag, den 29. Januar 2010 um 06:41 Uhr

Foto: Hannes GrobeAm 26. Januar 2010 legte das Forschungsschiff Polarstern erstmalig in Wellington, Neuseeland, an. Dies ist das Ende eines zweimonatigen Expeditionsabschnitts mit meeresgeologischem Schwerpunkt, der in Punta Arenas, Chile, gestartet war. Den kurzen Hafenaufenthalt nutzen Vertreter aus Wissenschaft und Politik, um sich im Rahmen eines Empfangs an Bord auszutauschen und die gute Zusammenarbeit zu vertiefen.

Am 29. Januar wird sich Polarstern mit neuer Besatzung, neuem wissenschaftlichen und technischem Personal auf den Weg zurück nach Punta Arenas begeben. Geophysikalische Messprofile werden vom östlichen Rossmeer entlang des gesamten Kontinentalrandes von Marie-Byrd-Land aufgenommen, um das existierende Datennetz des Rossmeeres mit den Messprofilen im Amundsen- und Bellingshausenmeer zu verbinden. Die Wissenschaftler um Fahrtleiter Dr. Karsten Gohl vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft möchten die hier bestehende große Datenlücke schließen. Ziel dieser Arbeiten ist es die Topographie des Meeresbodens......

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Eine Reise zu Walen und Delphinen E-Mail
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Geschrieben von: OceanCare / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 09:01 Uhr
Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine

Haben Sie genug von der eisigen Kälte? Dann ist es Zeit, an die Sommerferien zu denken. Vor der Côte d’Azur können Sie an Bord des Forschungsschiffes von OceanCare unvergessliche Momente erleben. Finnwale, Pottwale, Rundkopfdelphine, Grosse Tümmler, Gewöhnliche Delphine und Streifendelphine: Mit etwas Glück begegnen Sie diesen faszinierenden Tieren in „freier Wildbahn“ und tragen erst noch dazu bei, dass sie geschützt werden.

Viele Schweizer wissen nicht, dass im Meer, das uns am nächsten liegt, immerhin acht Wal- und Delfinarten leben. Im Walschutzgebiet PELAGOS vor der südfranzösischen Küste erforscht OceanCare die Meeressäuger und beobachtet die Entwicklung der Artbestände.

«Wir arbeiten in einem konfliktreichen Gebiet», erklärt Umweltnaturwissenschafterin Silvia Frey, die das Walforschungsprojekt leitet. «Die Küsten sind dicht besiedelt. Das Meer müssen sich Touristen und Fischer teilen. Und genau hier leben wegen des Nahrungsreichtums auch besonders viele Wale und Delphine.» Deshalb ist die Beobachtungsarbeit von OceanCare wichtig. Die erhobenen Daten zeigen, wo in der stark genutzten Zone Konflikte zwischen Mensch und Tier gelöst werden müssen.

Wer an der Walforschung teilnimmt......

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Kritische globale Erwärmung auch bei geringem Kohlendioxid-Anstieg E-Mail
Aqua-News - Aqua-News
Geschrieben von: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 09:22 Uhr
Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine

Auf Einladung der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience fassen Professor Ralph Schneider und Professorin Birgit Schneider, Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft", in der aktuellen Ausgabe des Journals die jüngsten Ergebnisse weltweiter Forschungsarbeiten zum Klima der Vergangenheit zusammen und ziehen ein beunruhigendes Fazit: Das tatsächliche Ausmaß des zu erwartenden Klimawandels wird nach wie vor unterschätzt.
Die aktuelle Klimapolitik verfolgt das Ziel, die Erderwärmung bis zum Ende des 21. Jahrhunderts auf maximal zwei Grad zu beschränken, um die globalen Auswirkungen des Klimawandels noch beherrschen zu können. Nach Einschätzung des Weltklimarates (IPCC - Intergovernmental Panel on Climate Change) muss dafür die Konzentration an Kohlendioxid (CO2) in der Luft auf einen Wert von maximal 450 ppm (parts per million, Teilchen pro eine Million Luftteilchen) begrenzt werden. Heute liegt der Wert bereits bei 386 ppm und damit gut 100 ppm über dem Wert seit Beginn der Industrialisierung.

Neue wissenschaftliche Studien zeigen jetzt, dass es in der Erdgeschichte bereits im Pliozän vor fünf Millionen Jahren ein wesentlich wärmeres Klima als heute gegeben hat, obwohl gleichzeitig die CO2-Konzentrationen kaum höher lagen. "Diese Studien weisen deutlich darauf hin, dass der Klimawandel unterschätzt wird......

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CO2-Anstieg und Klimaerwärmung verstärken sich gegenseitig E-Mail
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Geschrieben von: Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 08:04 Uhr
Klimawandel und CO2-Gehalt verstärken sich gegenseitig (Grafik: © 2010 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

Der vom Menschen verursachte Klimawandel bewirkt eine zusätzliche Freisetzung des Treibhausgases CO2 aus der Landbiosphäre und dem Ozean - dadurch wird die globale Erwärmung verstärkt. Mit jedem Grad Erwärmung steigt der CO2-Gehalt in der Luft um etwa 3 Prozent an. Zu diesem Schluss kommen Klimatologen der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und der Universitäten Bern und Mainz in einer Studie, die in der Zeitschrift "Nature" am 28. Januar 2010 publiziert wurde.

Lufteinschlüsse in Eisbohrkernen aus der Antarktis und Jahrringe der Bäume liefern der Forschung die zuverlässigsten Daten, wenn es darum geht, aktuelle Klimaveränderungen mit der globalen Klimageschichte der letzten Jahrtausende zu vergleichen und Klimamodelle zu testen. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald Schnee und Landschaft WSL, die Universität Bern und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die weltweit führend in der Analyse von Jahrringen und Eisbohrkernen und in der Modellierung der Zusammenhänge von Klima und Kohlenstoffkreislauf sind, haben die Klimaschwankungen der letzten 1000 Jahre unter die Lupe genommen. Die Forschenden um David Frank, die unter dem Dach des Berner Oeschger Zentrums für Klimaforschung zusammenarbeiten, können aufgrund ihrer aufwändigen, in der Zeitschrift "Nature" veröffentlichten Analyse nun viel genauer quantifizieren, wie stark der CO2-Gehalt.....

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