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Das Aqua-Globe-Fischbestandbarometer zeigt Ihnen auf einen Blick, welchen Fisch Sie bedenkenlos kaufen können und welchen Sie zum Schutz der Fischbestände besser nicht kaufen sollten!
Im Jahr 2002 haben die Vereinten Nationen (UN) für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Internationale Lead-Agency der Dekade ist die UNESCO. In Deutschland steht die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von einem von der Deutschen UNESCO-Komission einberufenen Nationalkomitee unter dem Vorsitz des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin) koordiniert.
Da sich qualifiziertes Engagement und wirkungsvolle Partizipation nicht von selbst einstellen, ist es zentrale Aufgabe der Bildung, den Menschen beizubringen, wie sie die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft zukunftsfähig gestalten können. Die Schulen erreichen als einzige Einrichtung alle Menschen in diesem Land. Die aktuellen Bildungsreformen in Deutschland bieten zudem neue Möglichkeiten zur Integration fachübergreifender Lernmethoden und für Kooperationen mit außerschulischen Partnern, wie sie für die Bildung für nachhaltige Entwicklung erforderlich sind.
Außerdem werden innerhalb der Dekade Projekte und Kommunen der Weltdekade für herausragendes Engagement im Bereich BNE ausgezeichnet. Die Auszeichnung trägt dazu bei die Anliegen der Dekade flächendeckend in Deutschland sichtbar zu machen.
Ende August diesen Jahres wurde das Aqua-Globe Magazine als Einzelbeitrag zur UN-Dekade für nachhaltiges Lernen ausgezeichnet.
Entsprechend den Prinzipien des Aqua-Globe Magazins, mehr Bildung und Wissen rund um das Wasser, die Gewässer und Ozeane zu verbreiten, sowie den Ansprüchen, die mit der Auszeichnung des Magazins verbunden sind, stellen wir ab sofort allen Premium-Usern die von uns entwickelten Lehr- und Lernsoftware-Pakete zum kostenlosen Download zu Verfügung.
Damit können alle drei derzeit verfügbaren Ausbildungs-Präsentationen, die bisher einzeln 69,90 Euro kosteten für den Jahresbeitrag einer Premium-Mitgliedschaft in Höhe von 71,50 Euro heruntergeladen werden.
Aqua-Globe Premium-User finden die Downloads in unserem Downloadbereich und wie man Premium-User werden kann erfahren Sie HIER
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. September 2010 um 08:22 Uhr
Geschrieben von: Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig / Aqua-Globe Magazine
Freitag, den 03. September 2010 um 06:22 Uhr
Über 300 Experten aus 32 Ländern treffen sich vom 8. bis zum 10. September zu River Flow 2010, der international bedeutendsten Konferenz zum Thema Flüsse, an der Technischen Universität Braunschweig. Sie diskutieren aktuellste wissenschaftliche Fragen rund um Strömung und morphologische Beschaffenheit natürlicher und künstlicher Fließgewässer. Als zunehmend drängende Fragen stehen auch die Auswirkungen des Klimawandels und die steigenden Anforderungen an den Umweltschutz auf der Agenda.
So unterschiedlich wie die Flussläufe und ihre jeweilige wasserbauliche Entwicklung sind auch die aktuellen Themen und Aufgabenstellungen für die Ingenieure. Jedes Hochwasser, sei es in Pakistan oder Niedersachsen, verdeutlicht, wie schwierig es sein kann, Flüsse zu regulieren. In Ländern wie Pakistan oder Bangladesh geht es maßgeblich darum, angesichts immenser Überschwemmungen in Flussgebieten Menschenleben zu retten. Die Gefahr von Überschwemmungen und ihre Folgen zu mindern, sehen die Wasserbauingenieure als eine ihrer vordringlichsten Aufgaben. Die intensive Er-forschung der Strömung und ihrer Wechselwirkung mit der Flussmorphologie stellt die Grundvoraus-setzung unter anderem für die Weiterentwicklung von Prognosemodellen dar.
Heftige Hochwasser – lange Trockenperioden Denn auch in unseren Breiten macht sich der Klimawandel inzwischen deutlich bemerkbar........
Geschrieben von: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie / Aqua-Globe Magazine
Freitag, den 03. September 2010 um 05:28 Uhr
Am Samstag den 4. Sept. 2010 lässt sich das BSH in die Karten schauen – und nicht nur das. Beim BSH-Tag der offenen Tür sind alle Hamburgerinnen und Hamburger willkommen, die schon immer mal ganz aus der Nähe erleben wollten, was die maritime Bundesbehörde oberhalb der Landungsbrücken zu bieten hat.
Wie werden Ebbe und Flut vorhergesagt, weshalb gibt es die Seevermessung, welche Aufgaben haben Taucher bei der Wrackuntersuchung und wie funktioniert eigentlich die Umweltüberwachung von Nord- und Ostsee? Zu diesen und vielen anderen interessanten Fragen stehen die engagierten Beschäftigten des BSH - und an Bord der ATAIR die Seeleute – gern Rede und Antwort. „Dabei gibt es auch für Kinder das ein oder andere zu entdecken“, freut sich BSH-Präsidentin Monika Breuch-Moritz. So gibt es für die Kleinen die Möglichkeit, selbst „Flaschenposten“ zu basteln. Was viele nicht wissen: Die BSH-Bibliothek beherbergt eine weltweit einmalige historische Sammlung wissenschaftlicher Flaschenpost-Briefe, mit deren Hilfe früher Meeresströmungen erforscht wurden und deren Prinzip noch heute in der Klimaforschung zum Einsatz kommt.
Ob Demonstrationen von Navigationssystemen wie Radar, AIS und elektronischer Seekarte.........
Ein fünfköpfiges Team aus Wissenschaftlern und Greenpeace-Experten bereist für zehn Tage die Südostseite Grönlands. Ziel: die vor einem Jahr im Kangerdlugssuaq-Fjord auf Grönland installierten Messinstrumente einzusammeln und auszuwerten. Eine erfolgreiche Expedition würde erstmals Langzeitdaten über das Fjordwasser liefern, die Rückschlüsse auf die Gletscherschmelze zulassen.
"Jedes Stück Gletscher, das auf Grönland ins Meer rutscht, wirkt sich direkt auf den Anstieg des Meerespiegels aus", sagt Iris Menn, Meeresbiologin von Greenpeace. "Die Forschung zur Gletscherschmelze Grönlands ist deshalb für uns alle von besonderer Bedeutung. Um die Prognosen zum Meeresspiegelanstieg zu konkretisieren, ist es notwendig, langfristige Datenreihen zu erheben." Dafür wurden Messbojen im Fjord installiert, die Salzgehalt, Temperatur und den Sauerstoffanteil entlang von Tiefenprofilen aufzeichnen. "Solche Daten gab es bisher aus dieser abgeschiedenen Region nicht", sagt Menn. Zusätzlich wird das Team vor Ort mit GPS-Sendern und Kameras die Eisbewegungen direkt auf dem Gletscher messen.
Zu warmes Wasser schmilzt Grönlands Gletscher Die Greenpeace-Expedition 2009 war bereits erfolgreich: Die Forscher der University of Maine und des Woods Whole Oceanographic Institutes Oceanographic Institutes........
Anlässlich der heutigen Eröffnung der Miesmuschelsaison durch die schleswig-holsteinische Umweltministerin Juliane Rumpf fordern Schutzstation Wattenmeer und WWF ein sofortiges Ende der Importe gebietsfremder Miesmuscheln in das Wattenmeer. Seit Jahren importieren Fischer tausende von Tonnen an sogenannten Saatmuscheln (junge Miesmuscheln) aus Irland und Großbritannien. Die Muscheln werden in den Nationalpark gebracht. Nach dem Heranwachsen werden sie abgefischt und für den Verzehr verkauft. Nach Ansicht der Naturschutzorganisationen besteht die große Gefahr, dass mit den Muscheln gebietsfremde Arten in das Wattenmeer eingeschleppt werden.
Die Muschelfischerei möchte mit dem Import der aus ihrer Sicht zu geringen natürlichen Produktion an Saatmuscheln im Wattenmeer begegnen. „Eine nachhaltige Muschelfischerei muss sich besonders in einem Schutzgebiet an den natürlichen Gegebenheiten orientieren“, sagte Silvia Gaus, Naturschutzexpertin bei der Schutzstation Wattenmeer. „Wenn im Nationalpark Wattenmeer nicht genügend Saatmuscheln entstehen, muss sich die Fischerei einschränken.“
Der Import ist mit erheblichen Risiken verbunden. In Begleitung der Muscheln.........
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. September 2010 um 06:21 Uhr
Lebensmittel aus dem Meer sind gesunde Nahrungsmittel, preist das norwegische National Institute of Nutrition and Seafood Research (NIFES) in Bergen. Das Wissen und die Dokumentation über allfällige Schadstoffe, die in Fischen und Meeresfrüchten enthalten sind, helfen daher auch, die letzten Risiken zu beseitigen. Umweltexperten warnen indes vor dem drohenden Ausverkauf der Weltmeere, in denen Hightech-Fangflotten aus Industrienationen selbst in den entferntesten Regionen der Erde Fischschwärme ausmachen.
Da Norwegen nicht EU-Mitglied ist, hat auch die Fischereipolitik nichts mit der EU-Fischerei zu tun", erklärt Biologe Mikko Heino von der Universität Bergen. Die Bestände der wichtigen Speisefische in norwegischen Gewässern sind stabil. Dafür haben nicht zuletzt rigorose Gesetze gesorgt, die Beifang unter Strafe stellen. Damit ist eines der problematischen Kapitel der kommerziellen Fischerei.......
Die Gewässerschutzpolitik der europäischen Gemeinschaft hat seit Ende des Jahres 2000 ein neues Fundament: die Richtlinie 2000/60/EG, mit vollständigem Namen „Richtlinie des Rates zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik”, kurz Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Unter ihrem Dach wird der europäische Gewässerschutz vereinheitlicht und transparenter. Die Wasserrahmenrichtlinie wird zunächst sieben der alten EU-Richtlinien ersetzen und erstmals einen umfassenden Rechtsrahmen für den Gewässerschutz in Europa schaffen.
Die WRRL verankert europaweit zwei neue Gedanken. Zum Einen: Gewässer bilden mit ihrem Einzugsgebiet eine Einheit, außerdem stehen Grundwasser, Oberflächenwasser, Auen und Küstengewässer in Wechselwirkung miteinander. Die Richtlinie berücksichtigt damit stärker als bisher die ökologische Funktion der Gewässer als Lebensraum...........
Tierschützer befürchten das Schlimmste: Am Mittwoch, dem 1. September, startet vor der japanischen Küste wieder die Treibjagd auf Delfine und Kleinwale. Alljährlich werden dort bis zu 15.000 der kleinen Meeressäuger grausam abgeschlachtet. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife ruft zu Protesten an die japanische Regierung auf, damit diese die Treibjagden einstellt. Der Öko-Thriller „Die Bucht“ hatte im vergangenen Jahr der Weltöffentlichkeit gezeigt, wie eine weltweite Delfinindustrie mit den alljährlichen Treibjagden im japanischen Fischerort Taiji verflochten ist, wo jährlich bis zu 2.000 Tiere sterben. Seit Juli wird „Die Bucht“ auch in japanischen Kinos gezeigt. Im deutschen Fernsehen ist der mit dem Oscar prämierte Dokumentarfilm erstmals am 11. September um 20:15 Uhr auf Vox zu sehen.
Japan: Die Medien sind weg, die Jagd geht weiter Jedes Jahr am 1. September beginnt in Japan die Treibjagdsaison auf Delfine – bis vor einem Jahr blieb dies der Öffentlichkeit verborgen. Nachdem der Dokumentarfilm „Die Bucht“ im vergangenen Sommer.......
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. August 2010 um 08:34 Uhr
Trotz der menschlichen Verschmutzung der Meere besitzen diese immer noch einen unglaublich großen Vorrat an Leben – und das selbst in Gebieten, die von Menschen stark frequentiert werden. Wo die Meeresforscher aller Nationen auch hinsehen, überall entdecken sie bisher unbekannte Arten. Die "Index 2010"-Mission des amerikanischen Forschungsschiffs „Okeanos Explorer“ der US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA in der indonesischen Tiefsee bildet da keine Ausnahme.
Heute verfügt die Wissenschaft über Tauchrobotern mit denen den Wissenschaftlern zahlreiche Aufnahmen von bizarren, unbekannten Meeresbewohnern gelingen. Auf der Index 2010"-Mission fanden sich Seespinnen, auf dem Meeresboden umherlaufende Fische, stachlige Schwämme, bisher unbekannte Korallen- und Fischarten sowie viele weitere Lebensformen. Man habe Dutzende neue Tier- und Pflanzenarten dokumentiert, teilte die NOAA mit.
Bei ihrer Expedition vom 29 Juni bis 11 Juli 2010 gelangen den Wissenschaftler mehr als 100 Stunden Videomaterial und rund 100.000 Fotos. Diese Bilder bieten.........
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. August 2010 um 06:59 Uhr
Geschrieben von: Bundesamt für Seescifffahrt und Hydrographie / Aqua-Globe Magazine
Montag, den 30. August 2010 um 06:35 Uhr
Der lange und kalte Winter hat auch in der Nordsee seine Spuren hinterlassen. Insbesondere die Deckschicht des Meeres ist in diesem Jahr weniger warm als im Vorjahr, erklärte BSH-Ozeanograph Holger Klein, Leiter einer 18-tägigen Forschungsfahrt nach seiner Rückkehr am Freitag in Hamburg. Allerdings sei dies kein Zeichen für eine Abschwächung der klimabedingten Erwärmung der Nordsee, sondern Folge der natürlichen Schwankungsbreite, die die langfristigen Klimaänderungen überlagert. Denn mit einem Mittelwert von 15 °C lagen die Temperaturen der Nordseeoberfläche für den Monat Juli noch immer um 0,7 °C über dem langjährigen Mittel der Jahre 1971-1993, erläuterte Klein.
Eine erste vorläufige Analyse der Rohdaten zeige, dass die oberflächennahe warme Deckschicht des Meeres in der südlichen und zentralen Nordsee 2010 weniger mächtig ist als in den Jahren zuvor. Auch der Übergang von der wärmeren Deckschicht zur kühleren Bodenschicht, die sogenannte Thermokline, ist weniger abrupt als 2009. Die flachen südöstlichen Gebiete der Deutschen Bucht mit maximalen..........
Geschrieben von: Michael Conlon (United Arab Emirates University, Al-Ain) et al.:240. National Meeting of the American Chemical Society Wissenschaft.de / Aqua-Globe Magazine
Freitag, den 27. August 2010 um 06:23 Uhr
Arabische Forscher haben aus Froschhaut gewonnene Substanzen nachgebaut und so verändert, dass sie als Antibiotika dienen könnten. Bekannt ist, dass bestimmte Proteine, die von Drüsen in der Froschhaut produziert werden, gegen Krankheitserreger wirken. Den Wissenschaftlern um Michael Conlon von der United Arab Emirates University in Al-Ain gelang es nun, diese Proteine künstlich herzustellen und Probleme zu beseitigen, die bisher einen Einsatz beim Menschen verhinderten. Einige Substanzen könnten bereits in den nächsten fünf Jahren in klinischen Studien getestet werden.
Seit Jahren haben Ärzte und Krankenhäuser große Probleme mit antibiotikaresistenten Keimen. Patienten benötigen neue Typen von Antibiotika, um Medikamente zu ersetzen, die wirkungslos geworden sind. Froschhaut gilt hier schon lange als vielversprechend: Viele Froscharten besitzen Hautdrüsen, die Giftstoffe produzieren. Und diese Proteine gelten als mögliche Quelle für Stoffe, die Bakterien, Viren und Pilze ausmerzen können. Dabei standen den Wissenschaftlern bisher jedoch zwei Probleme im Weg: Einmal sind die Proteine....
Bundesamt für Naturschutz, NLWKN, die Landkreise Cuxhaven, Stade und Steinburg äußern sich kritisch / Alternativenprüfung mangelhaft / Kompensation lückenhaft / Verbände fordern Einstellung des Verfahrens
Nach der deutlichen Kritik verschiedener Landes- und Bundesbehörden sowie der Kommunen entlang der Unterelbe fordern der WWF Deutschland und der BUND die sofortige Einstellung des Verfahrens für die aktuell geplante Elbvertiefung. Die Umweltorganisationen haben die von den so genannten „Trägern öffentlicher Belange“ (TÖB) abgegebenen Stellungnahmen ausgewertet und sehen sich in weiten Teilen in ihrer eigenen Kritik bestätigt. Die Fachbehörden kritisieren, dass die Vorgaben des Europäischen Naturschutzrechts auch in der bereits dritten Auslegung nicht ausreichend berücksichtigt wurden, obwohl sie genau dieses bereits vor drei Jahren eingefordert hatten.
Deutschlands oberste Naturschutzbehörde, das Bundesamt für Naturschutz (BfN) kommt zu der Auffassung, dass die mehrfach überarbeiteten Unterlagen immer noch nicht „mit dem Bundesnaturschutzgesetz konsistent“ und „mit Blick auf eine erforderliche Beteiligung der Europäischen Kommission nochmals aufzuarbeiten“ sind. Das Amt bewertet die nach dem EU-Recht zwingend vorgeschriebene Prüfung von Alternativen zur Elbvertiefung als unzulänglich und kommt zu der Auffassung........
Drei internationale Klimaforscher kommen zum Schluss, dass der Meeresspiegel weltweit bis 2100 um 30 bis 70 Zentimeter ansteigen wird. Selbst die aggressivsten Methoden wie große Geo-Engineering-Projekte, die einem solchen Anstieg entgegenwirken sollen, werden darauf keinen Einfluss haben, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins PNAS.
"Steigende Meeresspiegel durch die globale Erwärmung werden mindestens 150 Mio. Menschen, die in Küstenregionen leben, das Leben schwer machen, schreibt Studienleiterin Svetlana Jevrejeva vom National Oceanographic Centre. "Selbst, wenn wir sofort alle Treibhausgasemissionen herunterfahren, wird es zu einem Anstieg kommen", ergänzt Studien-Co-Autor Aslak Grinstein vom Centre for Ice and Climate am Niels Bohr Institute der Universität von Kopenhagen. "Dabei spielt die Klima-Trägheit eine entscheidende Rolle."
Verschiedene Szenarien modelliert Viele Experten argumentieren, dass man mit Geo-Engineering das gesamte Klimasystem der Erde so beeinflussen kann, dass man die Erwärmung stoppt. Das hat die Forscher dazu veranlasst.......
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. August 2010 um 06:28 Uhr
IFM-GEOMAR Aquarium bietet vielfältiges Programm zur Kieler Museumsnacht
„Sehen und gesehen werden – Fluoreszenz und Lumineszenz im Ozean“, so lautet das Motto für die Kieler Museumsnacht im Aquarium des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR). Die Museumsnacht findet in diesem Jahr am Freitag, 27. August, statt.
Tief im Meer ist es stockdunkel – unterhalb von 200 Metern fehlt jegliches Sonnenlicht. Trotzdem gibt es in dieser Dunkelheit einzelne Lichtblicke: Es sind Wasserlebewesen, die Licht mit ihrem Körper produzieren, so dass sie in den unterschiedlichsten Farben leuchten. Viele der Meeresbewohner nutzen diese Fluoreszenz beziehungsweise Lumineszenz, um sich zu tarnen, zu kommunizieren, Beute oder Partner anzulocken. Die biologischen Mechanismen, die für die Leuchtkraft von Fischen und Korallen sorgen, sind vielfältig und einige von ihnen wurden erst vor kurzem entdeckt. In der Kieler Museumsnacht 2010 haben die Besucher die Möglichkeit, das Meeresleuchten in den Becken des IFM-GEOMAR-Aquariums zu bestaunen: Es sind naturgetreu nachgebildete Unterwasser-Lebensräume von der Ostsee bis in die Tropen.
Dazu werden ganz im Sinne des..........
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. August 2010 um 06:29 Uhr
In der Ostsee schwinden die Heringe: Wissenschaftler diagnostizieren einen rapiden Rückgang des Heringsbestandes. Ministerin Aigner fordert eine Sünderdatei für illegalen Fischfang. Doch es gibt noch weitere Vorschläge, um die Entwicklung zu stoppen. Rostock - In der Ostsee schwimmen immer weniger Heringe. "Der Bestand geht runter, und zwar rapide", sagt Cornelius Hammer vom Institut für Ostseefischerei. Hauptursache sei, dass die Fische weniger Nachwuchs produziert hätten. Um den Bestand einigemaßen zu sichern, müsse die gesamte Fangmenge bis 2015 um 36 Prozent sinken, fordert Hammer.
Das Institut für Ostseefischerei fürchtet allerdings, dass die EU-Kommission die Fangmenge voraussichtlich nur um 29 Prozent reduzieren wird. Das Problem: In Europa gibt es viel zu viele Fischerboote - nach einer Berechnung des Umweltbundesamtes müsste jedes zweite von ihnen stillgelegt werden.
Angesichts eines dramatischen Schwundes beim Hering will sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) für einen besseren Schutz der Bestände einsetzen. "Das größte Problem sehen wir beim Heringsbestand in der westlichen Ostsee", sagte Aigner am Montag beim Besuch des Instituts für Ostseefischerei in Rostock.
Professor Enzo Palombo, Direktor des Environment and Biotechnology Center der Swinburne University in Melbourne, betastet eine angeblich abbaubare Plastiktüte: „…vielleicht in 5000 Jahren“, witzelt er, bevor er seine Aufmerksamkeit auf die etwas seidigere Struktur einer echten biologisch abbaubaren Plastiktüte richtet. Das Rascheln ist eines der einzigen Merkmale, in denen sich eine biologisch abbaubare von einer herkömmlichen Plastiktüte unterscheidet.
Biologisch abbaubare Plastiktüten gelten immer noch als Rarität und werden die stabilen, aus nicht erneuerbaren Ressourcen hergestellten Plastikmaterialien, noch lange nicht ersetzen können. Denn genau diese Stabilität und Strapazierfähigkeit machen die konventionellen Tüten zum Standard und gleichzeitig zu einem immer größer werdenden Umweltproblem. Plastikverpackungen machen 25 % des australischen Abfalls aus. Forscher der Swinburne University of Technology glauben, dass die Wissenschaft eine Lösung bieten könne. Die Universität unterstützt derzeit zwei Forschungsprojekte, die sich mit Bioplastik beschäftigen: Das eine untersucht die Zusammensetzung erneuerbarer Energiequellen, das andere die Kompostierbarkeit von Biopolymeren.
Die Doktoranden Suchetana Chattopadhyay und Cameron Way haben sich im Rahmen der beiden Projekte kennengelernt. Sie untersuchen die Eigenschaften von Bioplastik als Teil ihrer Doktorarbeit. Zentraler Gegenstand ihrer Arbeit ist eine.......
Ozon wirkt auf Allergene in Pollen: Bei einer für den photochemischen Smog typischen Ozonkonzentration entwickeln sich in Pollen mehr Allergene. Diese in Roggen nachgewiesene Beziehung wird jetzt in dem Top-Journal Journal of Allergy Clinical Immunology publiziert. Das vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützte Projekt zeigt, dass bei erhöhter Ozonkonzentration während der Reifung der Proteingehalt und Allergengehalt von Roggenpollen ansteigt. Damit deutet sich ein Zusammenhang zwischen aktuellen Umweltproblemen und der Zunahme von Allergien an.
Ozon ist in aller Munde. Speziell während des photochemischen Smogs in den Sommermonaten. Neben der Umweltverschmutzung trägt auch der Klimawandel zu dessen immer häufigerem Auftreten bei. Das allein ist schon ein großes gesundheitliches Problem. Seit Kurzem gibt es aber auch noch Hinweise darauf, dass gesteigerte Ozonkonzentrationen den Gehalt an Allergenen in Pollen steigern. Ein Team der Medizinischen Universität Wien und des Austrian Institute of Technology ist dem nun näher auf den Grund gegangen.......