| Die Geburt einer Insel |
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| Meereswissenschaften - Meeresgeologie |
| Geschrieben von: IFM-GEOMAR |
| Montag, den 04. Januar 2010 um 06:58 Uhr |
Der sprichwörtliche Tanz auf dem Vulkan ist für die Bevölkerung der Inselrepublik Kap Verde normal. Denn die Inseln vor der westafrikanischen Küste bestehen ausschließlich aus ehemaligen oder noch aktiven Vulkanen. Auch unter Wasser brodelt und bebt es regelmäßig, neue Vulkankegel wachsen vor der kapverdischen Küste Richtung Wasseroberfläche. Diesen Prozess und seine Auswirkungen auf die marine Ökologie der Region genauer zu untersuchen, ist Ziel einer Expedition des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR, die am 29. Dezember im Hafen von Dakar (Senegal) startet. Eines der Hauptarbeitsgebiete der Kieler Geologen und Vulkanologen wird das erst 2005 entdeckte „Charles Darwin Vulkanfeld“ sein. Es liegt in etwa 4000 Meter Wassertiefe südlich der Kapverdischen Insel Santo Antao. Das Feld besteht aus mehreren Vulkankegeln, die wahrscheinlich zu einer neuen Kapverden-Insel zusammenwachsen werden. „Wir haben dort die seltene Chance, die Geburt einer Insel zu untersuchen“, erklärt der wissenschaftliche Fahrtleiter, Dr. Thor Hansteen vom IFM-GEOMAR...... Artikel weiterlesen als PDF (160 KB) Diesen Artikel kommentieren (0) |








