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Geschrieben von: VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V. / Aqua-Globe Magazine
Dienstag, den 20. Juli 2010 um 07:05 Uhr
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. rät Urlaubern beim Aufdrehen des Wasserhahns in Ferienwohnungen zur Vorsicht. „Wenn das Wasser über einen längeren Zeitraum in den Leitungen steht, gerade bei hohen Temperaturen, können sich Mikroorganismen vermehren. Gesundheitliche Schädigungen können nicht ausgeschlossen werden, wenn solches Wasser getrunken wird“, sagt VDI-Experte Thomas Wollstein von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik. Gleiches gilt für den Wasserhahn zu Hause nach einem längeren Urlaub oder auch Trinkwasser-Installationen in Schulgebäuden. Auf die Gefahren weist die Richtlinie VDI 6023 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen“ hin. Als bedenklich gilt hier eine Stagnation, wenn Trinkwasser-Installationen längere Zeit nicht genutzt werden.
Um bei sommerlichen Temperaturen das Eigenleben des Wassers einzuschränken........
Unser Grund-, Oberflächen- und Trinkwasser enthält immer mehr Rückstände von Medikamenten, die Konsumenten ausscheiden oder nicht fachgerecht entsorgen. "Da die Gesellschaft immer älter wird und der Medikamentenverbrauch steigt, wird sich dieses Problem in Zukunft verschärfen", warnt Martin Geiger, Wasserexperte beim WWF.
Gefahr des Zwischenlagerns Während fachgerechte Entsorgung der Medikamente durch Verbrennung nur Kohlendioxid und Wasser zurücklässt, gelangen sie über alle anderen Wege ins Grundwasser. Knapp die Hälfte der Verbraucher leert Medikamente zumindest gelegentlich ins Klo, ergab eine aktuelle Erhebung. Andere werden über den Hausmüll entsorgt und gelangen auf die Deponien. Erfolgt dort augenblicklich die Verbrennung, gibt es kein Problem. Vergeht inzwischen Zeit, gelangen die Substanzen jedoch leicht ins Sickerwasser.
Der wahrscheinlich größte Medikamentenanteil im Wasser stammt jedoch aus den menschlichen Ausscheidungen. "Problematisch sind hier besonders Röntgenkontrastmittel, Anti-Schmerz- und Anti-Rheuma-Mittel sowie auch Blutfett-Senker. Kläranlagen können nur einen Teil dieses Wassers filtern", so Geiger.
"Die Konzentrationen reichen, um das Paarungsverhalten........
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. April 2010 um 09:06 Uhr
In vielen Regionen ist Trinkwasser zu hoch mit Uran belastet – kritische Messwerte gibt es in 13 der 16 Bundesländer. Die Bundesregierung bereitet inzwischen zwar einen Grenzwert vor. Doch der soll so hoch angesetzt werden, dass er Kleinkindern keinen wirksamen Schutz bietet. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden ignoriert.
Bereits im August 2008 hatte foodwatch Tausende Messwerte für den Urangehalt des Trinkwassers aus ganz Deutschland veröffentlicht. Jeder achte lag im kritischen Bereich über 2 Mikrogramm Uran pro Liter. Die Bundesregierung kündigte an, zu handeln: Ein Grenzwert sei "absolut notwendig", erklärte der damalige Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU). Es sei "nicht mehr zu vermitteln, dass es diesen Grenzwert nicht schon längst gibt".
Leitungswasser enthält zum Teil zu viel Uran Gesagt, getan? Nein. Ein Grenzwert ist bis heute nicht verabschiedet. Und neue foodwatch-Recherchen belegen: Noch immer fließt Trinkwasser aus den Hähnen, das zu hoch belastet ist. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz teilweise sogar mit mehr als 10 Mikrogramm Uran pro Liter. Insgesamt 13 Wasserwerke geben Wasser an die Bürger ab, das mehr Uran enthält als.....
In den Leitungen der meisten Wasserversorger leben Tiere. "Tiere im Trinkwasser sind aber nicht immer schlecht. Wenige, echte Grundwassertiere in geringer Anzahl zeigen, dass es sich um gutes, wohlgeschütztes und sauberes Wasser handelt", erklärt Dr. Hans Jürgen Hahn, Leiter der Arbeitsgruppe Grundwasserökologie am Campus Landau der Universität Koblenz-Landau. Wasserasseln (Asselus aquaticus) oder andere Tiere aus Oberflächengewässern gefährdeten dagegen die Qualität des Trinkwassers - besonders, wenn sie in Massen vorkommen würden.
In den letzten Wochen wurde - zum Teil sehr erregt - über Wasserasseln in Trinkwasserleitungen berichtet. Die dargestellten Probleme wie verstopfte Wasserhähne und Asselkot und -kadaver im Trinkwasser seien aber die Ausnahme, betont Hahn. Ein solcher Massenbefall komme nur dort vor, wo die Leitungsnetze sehr alt und überdimensioniert seien und das Rohwasser hohe Mengen organischer Stoffe enthalte. Dringen in solche Netze Arten aus Oberflächengewässern ein, wie die Wasserassel, könnten sie sich explosionsartig vermehren.
Fast immer finden sich dagegen echte Grundwassertiere in geringer Zahl in den Leitungsnetzen. Sie seien die "Heinzelmännchen der Trinkwasserversorgung". "Dass unser Trinkwasser so sauber aus der Leitung kommt ....
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Oktober 2009 um 09:53 Uhr
Trinkwasser aus den über 2.600 großen zentralen Wasserversorgungsanlagen in Deutschland hat eine gute bis sehr gute Qualität. Zu diesem Schluss kommt der zweite Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Umweltbundesamtes (UBA) über die Qualität von „Wasser für den menschlichen Gebrauch“, der die Jahre 2005 bis 2007 betrachtet. Demnach halten die Anlagen zu mehr als 99 Prozent die strengen gesetzlichen Anforderungen ein.
Grenzwertüberschreitungen in 1 bis 2 Prozent der Überwachungsmessungen zeigten sich über den gesamten Berichtszeitraum lediglich in den Untersuchungen auf coliforme Bakterien. Für Nitrat bestätigen die neuen Daten den bereits vorher beobachteten rückläufigen Trend von 1,1 Prozent Grenzwertüberschreitungen im Jahr 1999 auf 0,08 Prozent im Jahr 2007 - wobei nur das Berichtsjahr 2006 diesen Trend kurzfristig unterbrochen hatte (1,3 Prozent).
Kommen Grenzwertüberschreitungen vor, so bedeuten sie nicht in jedem Falle.....
Geschrieben von: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Donnerstag, den 12. März 2009 um 09:21 Uhr
Ob auf der Arbeit, beim Sport oder zu Hause: Mineralwasser ist aus unserem Leben nicht wegzudenken. Laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) hat jeder Deutsche im vergangenen Jahr 138 Liter davon getrunken; die Branche glänzt mit stetig steigenden Absatzzahlen. Nun haben Frankfurter Forscher das Lieblingsgetränk der Deutschen genauer unter die Lupe genommen und wiesen nach: Mineralwasser ist mit Umwelthormonen belastet.
Im Rahmen eines vom Umweltbundesamt (UBA) geförderten Forschungsprojektes untersuchten die Biologen Mineralwasser auf dessen Belastung mit Umwelthormonen, sogenannten Endokrinen Disruptoren. "Wir wussten, dass Lebensmittel mit bestimmten Umwelthormonen kontaminiert sein können," erklärt Prof. Jörg Oehlmann, der das Projekt an der Goethe-Universität leitet. Ein prominentes Beispiel sei die Plastikkomponente Bisphenol A, eine östrogenartig wirkende Chemikalie, die aus Polycarbonat-Flaschen auslaugen und so ins Lebensmittel gelangen kann.....
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Oktober 2009 um 09:49 Uhr