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Auch 175 Jahre nach Charles Darwin sind die Galapagos-Inseln wissenschaftlich noch hoch interessant. Ein vulkanischer Hotspot und die Bruchstelle zwischen zwei Erdplatten liegen dort dicht beieinander und sorgen für sehr komplexe geologische Vorgänge. Diese zu erforschen ist das Ziel einer Expedition Kieler Meeresforscher mit dem Forschungsschiff SONNE, die am 15. Juli im Hafen von Caldera (Costa Rica) beginnt. Auf Einladung der Reederei RF Forschungsschiffahrt und mit Unterstützung des IFM-GEOMAR sind auch zwei Schüler aus Schleswig-Holstein an Bord. Sie berichten in einem Internet-Blog aktuell über ihre Erlebnisse im Pazifik.
Die Zeugnisse sind verteilt, die Sommerferien haben begonnen. Für die meisten Schüler in Schleswig-Holstein beginnen damit sechs entspannte Wochen. Für Britta Jordan (16) aus Flintbek und Bennet Jess (18) aus Gettorf dagegen steigt die Spannung jetzt erst richtig. Sie bereiten sich auf ein ganz besonderes Abenteuer vor: eine Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE in den Ostpazifik. Zusammen mit einer Gruppe Geologen des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und Biologen des Museums für Naturkunde in Berlin gehen sie am 15. Juli im Hafen von Caldera (Costa Rica) an Bord. Ziel des ersten Teils der wissenschaftlichen Ausfahrt sind unterseeische Vulkankegel vor der Küste Mittelamerikas. Die Kieler Forscher wollen mehr über ihre Entstehung und damit die geologischen Vorgänge am Grunde des Pazifiks allgemein herausfinden. Bennet und Britta dürfen ihnen bei der Arbeit zwei Wochen lang über die Schulter schauen und selbst mit anpacken. „Ich kann mir gut vorstellen.......
Die größte deutsche Einrichtung auf dem Gebiet der Meeresforschung soll in die Helmholtz-Gemeinschaft wechseln. Wie die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Annette Schavan, gestern auf einer Pressekonferenz mitteilte, soll das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel in die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren aufgenommen werden. Damit wird die Erdsystemforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft mit den drei Zentren Deutsches Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam, Alfred-Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven und IFM-GEOMAR in Kiel zusammengeführt.
In einer ersten Reaktion sprach IFM-GEOMAR Direktor Professor Peter Herzig von einer für ihn zu diesem Zeitpunkt überraschenden politischen Weichenstellung. „Leider sind wir über Zeitpunkt und Inhalt der Pressekonferenz nicht vorab informiert worden“, so Professor Herzig. Jetzt gelte es aber, die Rahmenbedingungen einer möglichen Aufnahme in die Helmholtz-Gemeinschaft zu diskutieren. „Oberstes Gebot muss für uns dabei sein, die Exzellenz in der Meeresforschung, die wir über Jahre gemeinsam mit der Universität Kiel aufgebaut haben, nicht zu gefährden, erläuterte Herzig. „Dabei gibt es für uns zwei unabdingbare Vorraussetzungen“, so Herzig weiter. Zum einen sei es unverzichtbar, dass dem IFM-GEOMAR die volle Antragsberechtigung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten bleibe. Dies ist bei Einrichtungen.....
Medizin aus marinen Bakterien, Kosmetik aus Algen, ökologische Pflanzenschutzmittel aus Schwämmen – Wissenschaftler in ganz Norddeutschland suchen nach Anwendungen für Wirkstoffe aus dem Meer. Zahlreiche Firmen vermarkten bereits Produkte, die mit Hilfe mariner Lebewesen gewonnen werden. Vertreter von 20 Forschergruppen und Wirtschaftsunternehmen aus dem Bereich der marinen Biotechnologie trafen sich heute am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), um sich zu einem regionalen Verbund zusammenzuschließen. „So wollen wir ein innovatives und partnerorientiertes Forschungs- und Branchennetzwerk schaffen, um die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit in der marinen Biotechnologie in Norddeutschland zu fördern“, erklärt Prof. Dr. Johannes Imhoff, Leiter des Kieler Wirkstoffzentrums am IFM-GEOMAR (KiWiZ). Imhoff ist gleichzeitig Initiator des heutigen Treffens.
Die Gründungsmitglieder des „Nordverbund Marine Biotechnologie – Wirk- und Wertstoffe aus Marinen Organismen“ kommen aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg, Neben dem KiWiZ gehören dazu unter anderem das Institut für Pharmazie der Universität Greifswald, die Fraunhofer-Einrichtung Marine Biotechnologie Lübeck, das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste Büsum sowie mehrere Wirtschaftsunternehmen, die aus marinen Wirk- und Wertstoffen Produkte entwickeln und diese vermarkten. Schwerpunkt des Verbundes sind die stofflichen Ressourcen mariner Organismen, die in den Bereichen..........
Internationale Zusammenarbeit ist auf dem Gebiet der Meeresforschung völlig normal. Wenn aber deutsche, israelische und palästinensische Wissenschaftler gemeinsam forschen, ist dies schon außergewöhnlich. Ein kürzlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligtes Forschungsvorhaben mit einem Volumen von 700.000 Euro beinhaltet neben Untersuchungen im Roten Meer auch eine vertrauensbildende Komponente, die einen Beitrag zum Friedensprozess in dieser unruhigen Region leisten soll. Das Projekt wird vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) koordiniert.
Das Rote Meer ist für Meeresforscher eine sehr interessante Region: Hier wird ein neuer Ozean geboren, es gibt artenreiche, aber fragile Ökosysteme und umfangreiche mineralische Lagerstätten am Meeresboden. Doch Forschung in der Region ist aufgrund der politischen Rahmenbedingungen oft nicht einfach. Meeresforscher vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) wollen jetzt in einem neuen, einzigartigen Forschungsprojekt nicht nur Fortschritte in der Wissenschaft erzielen, sondern auch einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.
Seit nun mehr 4 Jahren ist das Aqua-Globe-Project mit vielen Artikeln, Animationen, Grafiken und Videos online und mit mehr als 1.500 täglichen Besuchen für viele wasserinteressierte Menschen ähnlich wichtig geworden wie Ihre Tageszeitung.
Aber wir wollen noch mehr Menschen erreichen und die Anliegen der Gewässer und Meere noch weiter verbreiten. Deshalb haben wir nun eine 25-minütige Multimedia-Präsentation produziert, die einen Überblick über die Vielfalt der Informationen die im Aqua-Globe-Project enthalten sind, geben soll.
Ab sofort steht diese Software in unserem Download-Bereich zum Herunterladen bereit.
Es handelt sich dabei um ein selbstenpackendes Zip-Archiv, dass Sie in einem Ordner Ihrer Wahl auf Ihrer Festplatte speichern und entpacken können.
Nach dem Entpacken genügt ein Doppelklick auf die Datei „Aqua-Globe-Presentation.exe“ um die Präsentation zu starten. Eine Installation ist NICHT nötig und das Programm verschwindet vollständig, wenn Sie den Ordner löschen. Es bleiben keine Fragmente auf Ihrer Festplatte zurück.
Sie können die Präsentation gerne kopieren und an Freunde und Bekannte weitergeben
Geschrieben von: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 05:59 Uhr
Heute bricht das Forschungsschiff Polarstern zu seiner 25. Arktisexpedition auf. Von Bremerhaven geht es zunächst in die Grönlandsee, wo überwiegend ozeanographische Arbeiten auf dem Programm stehen. Nach kurzem Zwischenstopp in Longyearbyen (Spitzbergen) fährt Polarstern am 30. Juni in den so genannten HAUSGARTEN des Alfred-Wegener-Instituts und in die Framstraße. Hier führen die Wissenschaftler biologische Langzeituntersuchungen und weitere ozeanographische Messungen durch. Am 31. Juli startet in Reykjavik, Island, der dritte Abschnitt zu geowissenschaftlichen Forschungen in die nördliche Baffin Bay (Kanada). Über 120 Wissenschaftler und Techniker von Instituten aus sechs Nationen nehmen an den drei Abschnitten der Expedition teil. Polarstern wird am 10. Oktober in Bremerhaven zurückerwartet.
„Die hydrographischen Arbeiten auf dem ersten Fahrabschnitt bilden einen wichtigen Mosaikstein zu Langzeit-Messreihen, wie sie für die klimabezogene Forschung unverzichtbar sind“, erklärt Fahrtleiter Dr. Gereon Budéus, Ozeanograph am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. In der Grönlandsee untersucht er mit seinen Kollegen schon seit über zehn Jahren Stärke und Einfluss der Winterkonvektion, welche die Verteilung von Wärme und Salz in der untersuchten Region bestimmt und die Erneuerung der tiefsten Schichten im Ozean steuert. Weiterhin beschäftigen sich Biologen mit dem Plankton im Untersuchungsgebiet, also Kleinstlebewesen, die in der Wassersäule schweben. Die mikroskopisch kleinen Tiere und Algen aus drei unterschiedlichen biogeographischen Klimazonen (polar, arktisch und atlantisch) kommen hier relativ dicht beieinander vor. Ob sich bestimmte Arten wegen veränderter Umweltbedingungen weiter ausbreiten oder weniger häufig vorkommen, ist Gegenstand der Forschung.
Im Tiefsee-Langzeitobservatorium des Alfred-Wegener-Instituts, dem so genannten HAUSGARTEN, untersuchen Wissenschaftler...........
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 06:04 Uhr
– Vertrag für neues deutsch-saudi-arabisches Meeresforschungsprogramm unterzeichnet –
Die Meeresforscher des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel werden in Zukunft stärker mit Kollegen King Abdulaziz University (KAU) in Jeddah, Saudi-Arabien zusammenarbeiten. Der Vertrag über das "Jeddah Transect Project" mit einem Volumen von 6.4 Millionen Euro wurde heute (26.05.) in Jeddah unterzeichnet. Das Projekt umfasst gemeinsame biologische, geologische, geophysikalische Studien von der Küste bis zur zwei Kilometer tiefen "Grabenachse" des Roten Meeres.
Das Rote Meer ist für Meeresforscher eine weltweit einzigartige Region. Das bis zu 360 Kilometer breite und etwa 2240 Kilometer lange Randmeer ist ein neu entstehender Ozean, in dem die gleichen Bedingungen herrschen wie vor vielen Millionen Jahren im sich öffnenden Atlantik. Gesäumt von artenreichen Korallenriffen stellt der mehr als 200 Meter tiefe Grabenbruch auch ein einzigartiges Biotop dar. Für ausländische Forscher war es bislang aber oft schwierig, dort zu forschen. Mit der nun getroffenen Kooperation, dem sogenannten "Jeddah Transect Project", zwischen dem Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und der King Abdulaziz University (KAU) in Jeddah, Saudi Arabien, erhalten die Kieler Forscher die Möglichkeit umfangreiche Forschungsarbeiten im Roten Meer durchzuführen.
Das Projekt wird multidisziplinäre meereswissenschaftliche............
Geschrieben von: Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel (IFM-GEOMAR)
Dienstag, den 04. Mai 2010 um 05:47 Uhr
Nach einer erfolgreichen Forschungssaison in der Antarktis ist die POLARSTERN des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung (AWI) auf dem Rückweg nach Bremerhaven. Heute macht der weltbekannte Forschungseisbrecher dabei erstmals Station auf den Kapverdischen Inseln. Dort nimmt er Mess-Gleiter des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) an Bord, die zwei Monate lang den tropischen Atlantik autonom untersucht haben.
Eigentlich sind deutsche Forschungsschiffe in der Inselrepublik Kap Verde vor der Westküste Afrikas mittlerweile ein gewohnter Anblick. Doch die Besucherin, die heute in die weite Bucht von Mindelo einläuft, ist trotzdem etwas Besonderes. Das erste Mal in ihrer Geschichte besucht die POLARSTERN, der weltbekannte Forschungseisbrecher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI), die tropische Inselgruppe. Das Schiff ist auf der Rückreise von seiner 26. Antarktisexpedition. „Wir nutzen den Transit nach Bremerhaven, um eine Vielzahl von Messungen zum Austausch von Energie und Materie zwischen der Atmosphäre und dem Ozean in den unterschiedlichen Ozeanregionen durchzuführen. Gleichzeitig testen wir autonome.......
Für ihre herausragenden Leistungen im Gebiet der biologischen Meereskunde erhielt Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, heute im Rahmen eines Festaktes den mit 10.000 Euro dotierten „Deutsche Bank – IFM-GEOMAR Meeresforschungspreis 2010“. Die Laudatio hielt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.
Als Wissenschaftlerin verbindet Prof. Dr. Karin Lochte das ganz Kleine mit dem ganz Großen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bakterien, Plankton und andere Kleinstlebewesen im Meer, deren Rolle in den Stoffkreisläufen der Ozeane und damit ihre Bedeutung für die Regulierung des Weltklimas. Seit 2007 leitet die promovierte Meeresbiologin, die viele Jahre ihrer Karriere in Kiel verbrachte, das renommierte Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI) in Bremerhaven. Heute kehrte sie noch einmal ans Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) zurück, um hier den „Deutsche Bank – IFM-GEOMAR Meeresforschungspreis 2010“ für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der biologischen Meereskunde entgegenzunehmen. Die Verleihung des Preises erfolgte im Rahmen eines Festaktes, bei dem die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, die Laudatio auf die Preisträgerin hielt.